Freitag, 26. August 2016

herbstliches tierfreies Kürbis-Steinpilz-Gulasch

 herbstlich?? Es ist ja noch Sommer, sogar recht heiß momentan, aber irgendwie schleicht sich der Herbst langsam an...


Im Wienerwald habe ich an der Straße schöne Kürbisse und bereits geputzte Steinpilze gekauft... wer kann an den kleinen Verkaufsständen oder einfachen Tischen mit Ab-Hof-Produkten schon vorbeifahren...

derzeit gibt es hier fast täglich frische schöne Steinpilze
Kürbisse aller Art
Kürbisse? Steinpilze? Herbst?
perfekte Kombination für ein Gulasch!!

Das Rezept für dieses tolle aromatische Gulasch habe ich in dem interessanten Buch "Peace Food" von Rüdiger Dahlke gefunden. Es ist vegan - vorausgesetzt man verwendet zum Ablöschen und Aufgießen veganen Essig oder Wein oder Suppe.


Bemerkenswert fand ich die folgende Aussage über die vegane Lebensweise: Veganer würden öfter gefragt, ob sie nicht an Mangelerscheinungen aufgrund ihrer Essgewohnheiten leiden würden. --- Was für eine verkehrte Welt - dabei wäre es doch gerade die herkömmliche Protein-Fett-"Diät" oder "Mast", die anfällig für Mängel und Krankheiten vieler Art macht... 
Ich bin keine Veganerin, ich esse gern (bio) Fleisch und Milchprodukte und kann mir eine vegane Lebensweise in meinem Alltag (noch) nicht vorstellen, ABER viele Aussagen in den Büchern von Ganzheitsmediziner Dahlke rühren und rütteln mich bis ins Innerste.
Grob gesagt meint er in mehreren Büchern mit der Bezeichnung "Peace Food" die anzustrebende menschliche und tierische Gesundheit. Die Kapitel über Massentierhaltung etc. sind schwer verkraftbar. Trotzdem Lesetipp!
Zurück zum gesunden Essen:



Kürbis-Steinpilz-Gulasch
vegan, frei nach "Peace Food"
(für 4 Personen)

400 g Kürbisfleisch (Hokkaido oder Butternuss mit Schale), geputzt gewogen, würfelig geschnitten
200 g kleine Steinpilze (ersatzweise Champignons), geputzt und ggf. halbiert
2 mittlere Zwiebeln, würfelig
ein paar Knoblauchzehen, zerdrückt
gutes Öl
1 EL Tomatenmark
1 -2 EL Paprikapulver edelsüß (oder auch gemischt edelsüß + scharf)
ca. 1/8 l Weißwein zum Ablöschen (oder einen Schuss Essig)
Salz, Pfeffer
etwas Majoran
1 TL Kümmel
ca. 200 ml Gemüsesuppe (oder Weißwein) zum Aufgießen
etwas Petersilie gehackt zum Bestreuen

In einem großen Topf die Zwiebeln in Öl sanft anbraten und langsam goldgelb schmurgeln und vorgaren lassen. Dann kurz das Tomatenmark mitbraten, Knoblauch und Paprikapulver dazugeben und rasch mit Wein oder etwas Essig ablöschen (sonst wird´s bitter). 
Die Kürbiswürferl dazugeben, würzen, aufgießen und zugedeckt halbweich garen (das geht schnell). 
Die Schwammerl beifügen, die Flüssigkeit kontrollieren und zugedeckt leise fertiggaren. Kürbis und Pilze sollten nicht allzu weich verkocht sein, sondern noch Biss haben. 
Mit Petersilie bestreut und mit gutem Brot dazu servieren.


Steinpilze
schlanke Kürbiswürferl vom Butternuss mit Schale

 Die Kombination von Kürbis und Pilzen fanden wir überraschend aromatisch... wie das bereits beim Kochen duftet! Ich habe auch einen halben roten Paprika reingemischt und ein paar Kartoffelwürferl täten auch passen. Herr Fliederbaum würde dieses Kürbisgulasch jedem herkömmlichen mit Fleisch vorziehen, sagte er ;-)
Im Original werden die angebratenen Zwiebeln übrigens püriert, das fand ich nicht für nötig und mache ich bei keinem Gulasch...



peacefood.de
Das Thema werde ich sicher weiterverfolgen!




Ob diese "Sammelstelle" von Katharina Seiser weiterhin aktualisiert und gewartet wird, scheint mir nicht so, aber mein Rezept passt auch dort hin!


Mittwoch, 24. August 2016

wir retten Sirup und Likör: Waldlikör


#wirrettenwaszurettenist

Die kulinarische August-Rettungsaktion ist den Likören und Sirups (Sirupen?) gewidmet... ihr wisst schon, das ist die Blogaktion von Sina, giftige Blonde und Susi Turbohausfrau, die die beiden vor mehr als einem Jahr ins Bloggerleben gerufen haben. Heute sammelt Sina die Rettungstruppe um sich und bei ihr sind auch die ganz aktuellen TeilnehmerInnen aufgelistet.

Vor einem Jahr haben wir bereits Getränke "gerettet"... ich habe den "Kaiserspritzer" mit einem selbst gemachten Sirup aus Rose plus Schafgarbe beigesteuert (klick). Schafgarbe finde ich mittlerweile problematisch... sie kann zwischen scharf-würzig bis mild-fad alles geben. Meine liebsten Sirupe auf dem Blog sind BrennesselblütenRotklee und Rosmarin-Zitrone!



Liköre mit allen möglichen (und unmöglichen) Zutaten setzte ich sehr gerne selbst an... leider brauchen sie meist viel Zeit, bis sie gereift und aromatisch sind, so wie der Granatapfel-Likör (oben), der schon seine 10 Wochen Zeit benötigt. Aber die natürlichen Zutaten und der natürliche und nicht künstlich aromatisierte Geschmack wie bei den Industrieprodukten macht die Zeit wieder wett, oder?

Bereits im Winter habe ich einen Likör mit Fichtennadeln und Honig angesetzt, abgefüllt und bis jetzt irgendwie vergessen (das ist sowieso das Beste, was einem selbst hergestellten Likör passieren kann):

ob man Fichten- oder Tannenzweigerl nimmt, ist egal, das hier ist Fichte

Waldlikör

Rezeptquelle: Monikarose im Salzburger Land (klick)

375 ml Weißwein
3-4 Esslöffel Fichtennadeln inkl. der kleineren Asterl, gehackt (siehe oben)
2 EL guten (Wald-) Honig
1/4 Teelöffel Nelkenpulver

Den Wein mit den Fichtennadeln aufkochen und mindestens 1/4 Stunde, besser länger!! zugedeckt ziehen und auskühlen lassen. Dann Honig nach Geschmack und das Gewürz dazugeben. Man kann die Mischung noch eine zeitlang ziehen lassen und dann in Flaschen abfüllen und reifen lassen (bei mir wie gesagt Monate) oder bald verwenden.


Der Waldlikör schmeckt sehr mild und bekömmlich durch den Wein (und heißt im Original ja auch "Tannenwein") und gut nach Honig und ein bisschen harzig.
Empfehlung (nicht nur) für Waldmenschen!


Zu welcher Jahreszeit man die Fichtennadeln am allerbesten pflückt, muss ich noch herausfinden und weiter ausprobieren. Frische Maiwipferl sind in diesem Rezept aber nicht gefragt - dafür gibt es andere Rezepte!



Linkliste:

The Apricot Lady Rotweinlikör 
Pane-Bisteccca Himmelbrum-Vanille-Sirup
lieberlecker (Andy) Ingwer-Limetten-Sirup
Unser Meating Johannisbeersirup
Summsis Hobbyküche Roter Johannisbeerlikör  
 Brittas Kochbuch Himbeersirup
Leberkassemmel und mehr Longan-Likör
Auchwas Sirup Bro-Ma-Ro-Zi
1x umrühren bitte aka kochtopf Eicello
Sakriköstlich Chai-Sirup
Fliederbaum Waldlikör
Barbaras Spielwiese Pfefferminzsirup
Jankes*Soulfood Zwetschgenkernlikör
Multikulinarisches Rotklee-Sirup
münchnerküche Zitronen-Thymian-Sirup
Katha-kocht! Zitronenmelissesirup
thecookingknitter Gurken-Zitronen-Sirup
Anna Antonia Herzensangelegenheiten Chili-Rum-Likör

Samstag, 20. August 2016

Zitat im Bild mit Linde

 

... aber das wäre schade, denn diese riesige Linde ist ein richtiges Naturdenkmal auf den Bergwiesen in den Natisone-Tälern in Friaul. Im "Inneren" des Baumes, wenn man also zwischen den tiefen Ästen zum Stamm durchkriecht, ist fast ein geschützter Raum... mit vielen kleinen Zweigen zwar, aber man könnte sich bei Starkregen unterstellen.
Wie groß diese  Linde ist, kann man im nächsten Bild erkennen:


links die einzeln stehende Riesenlinde, rechts ist ein imposanter Heuschober 



die Berge im Hintergrund gehören zu Slowenien

Diese Bergwiesen sind die letzten ihrer Art in den Natisone-Tälern im Nordosten von Italien, früher waren die Täler hier dichter besiedelt und landwirtschaftlich genutzt, heute breitet sich der Wald immer mehr aus.


Schöne einzeln stehende Edelkastanien und auch in den Wäldern gibt´s viele Kastanienbäume, nicht umsonst nennt sich das Gebiet auch:




das erste Bild der Linde habe ich für "Zitat im Bild" von Nova gemacht, schaut einmal rein bei ihr!



Mittwoch, 17. August 2016

Schneller Topfenstrudel

Die Wegwarte ... Prinzessin der Natur... wartete auf ihren Liebsten, der in den Krieg gezogen war. Er kam nicht zurück, aber sie stand weiterhin am Wegesrand und wartete. Irgendwann hatte der Himmel (oder die Erde) Erbarmen mit ihr und verwandelte sie in eine hübsche zarte blaue Blume.

Meine Oma hat einst bei pubertären Liebeskummern meinerseits wenig hilfreich gesagt "eine andere Mutter hat auch ein schönes Kind" :-)

Warten... manchmal muss es schnell gehen, vor allem in der Küche... und wenn Topfenstrudel gewünscht wird. Da greife ich auch einmal zu handelsüblichem Strudelteig. Und die Fülle habe ich von einer lieben jungen Kollegin, der Gwendy, übernommen:


Topfenstrudel / Quark-


(für 1 Strudel in 1 Kastenform)
  •  1 P. Strudelteig

Fülle:

  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Staubzucker / Puder-
  • 60 g weiche Butter
  • 500 g Topfen / Quark
  • 1 Bio-Zitrone, die abgeriebene Schale
  • 4 Eidotter
  • 1 EL Stärkemehl
  • 4 Eiklar, zu Schnee geschlagen

Die Zutaten der Reihe nach schlagen und zum Schluss das Stärkemehl und den Eischnee vorsichtig unterrühren. Den Strudelteig auf einem Backpapier ausbreiten, nach Packungsanweisung mit Butter bestreichen, füllen und einrollen. Den Strudel mit dem Backpapier in eine Kastenform legen und im vorgeheizten Rohr bei 175°C backen, bis er schön gebräunt ist.

So einfach wie schnell wie gut!!
Mit Vanillesauce dazu noch besser!



Freitag, 12. August 2016

Fiori di patate Kartoffelteigtaschen


Das norditalienische Dorf Stregna ist klein und es ist normalerweise nix los dort... es ist trotzdem die Anreise in die Berge oberhalb von Cividale wert (wenn man denn so halbwegs in der Nähe ist)... weil dort in einem kleinen und eher rustikalen Lokal fantasievoll und auf Haubenniveau gekocht wird!


Im Sale e pepe haben wir trotz nur kleinem Hunger allerfeinst gegessen! Vor allem die Vorspeise "Fiori di patate" hat mich besonders begeistert und ich habe sie zu Hause jetzt nachgekocht. Es sind das mit Ricotta gefüllte Teigtaschen aus Kartoffelteig in Blumenform...



So schön formvollendet sahen die Teigblumen im Sale e pepe aus... in der Ricottafülle steckten frische Kräuter und wahrscheinlich auch wilder Fenchel, den man in Norditalien häufig in den Gärten sieht. Dazu gab es sautierte Zucchiniwürferl von den hübschen Minizucchini, die es jetzt auf jedem italienischen Markt gibt, Pinienkerne und alles mit Käse bestreut.



Das sind meine Teigtaschen in verschiedenen Formen (Blume, Stern..), was aber gar nicht auffällt und auch weniger gelungene Exemplare verschwinden unter der Garnitur.


Kartoffelteigtaschen mit Ricottafülle
(für mind. 4 Personen)

Kartoffelteig nach Plachutta
  • 500 g mehlige Kartoffeln
  • 120 g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 40 g weiche Butter
  • 2 Eidotter
  • eine gute Prise Salz

Die Kartoffeln schälen, würfelig schneiden und in Salzwasser weich kochen, dann abseihen und auf einem Backblech im Rohr 15 Minuten ausdampfen lassen. Die noch heißen Erdäpfeln durchpressen, mit den restlichen Zutaten vermengen und mit der Hand rasch einen glatten Teig verkneten. 


Ricotta-Fülle
  • 200 g Ricotta
  • frische Kräuter (zB. Schnittlauch, Petersilie, wenig Minze, wilder Fenchel wenn vorhanden),
  • frischer oder getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • wenig Grieß zum Binden

Alle Zutaten vermischen und ein bisschen ziehen lassen.



  • Den Kartoffelteig nach und nach auf einem bemehlten Brett ausrollen, nicht zu dünn, auf eine Hälfte etwas Fülle verteilen, die 2. Hälfte drüberlegen und rund um die Fülle vorsichtig zusammendrücken. Mit einem Keksausstecher beliebige Formen ausstechen. 
  • Salzwasser zum Kochen bringen und die Täschchen portionsweise und vorsichtig mehr ziehen als kochen lassen, bis sie schwimmen, das dauert etwa 3-4 Minuten. Herausheben und beiseite stellen (oder bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen oder auch einfrieren - dann aber rechtzeitig auftauen). 
Fertigstellen:
  • Das Rohr auf ca. 200°C vorheizen.
  • Etwas Hartkäse reiben (wir haben immer noch reichlich Bergkäse von einer slowenischen Alm im Soca-Tal... aber das ist eine andere Geschichte).
  • In einer Pfanne eine Handvoll Pinienkerne trocken rösten und beiseite stellen.
  • In der selben Pfanne reichlich Zucchiniwürferl in Olivenöl braten, ohne viel Farbe nehmen zu lassen. 
  • Auf ofenfesten Tellern die Teigtaschen anrichten, mit den Zucchini, den Pinienkernen und dem Käse bestreuen und kurz im Ofen überbacken, bis die Teigtaschen warm und der Käse geschmolzen ist. Alles mit ein wenig Olivenöl beträufeln.


ein Genuss!!

Tipp:
Der Kartoffelteig von Plachutta eignet sich für "alles"... für süß und pikant, für gefüllte Knödel, Schupfnudeln, Gnocchi etc. 
Es lohnt sich, mehr Teig zu machen, dann die gewünschte Anzahl an schönen Teigtaschen auszustechen und den restlichen Teig anderweitig zu verwenden! 

Nachtrag: Ich habe auch noch Zitronenschale in die Ricottafülle gegeben. Und übrig gebliebene Fülle passt gut als Creme auf zB. eine Tarte mit Paradeisern... 


Einen solchen Käselaib schleppten wir von der Alm runter in Tal, aber davon ein anderes Mal mehr... 



Sonntag, 7. August 2016

die Marmelade ist aus...



Die Erdbeermarmelade der letzten kulinarischen Rettungsaktion  (danke euch für die lieben Kommentare!) ist leider fast aus... sie durfte mit in den Urlaub und steht hier auf dem Frühstückstisch auf dem Balkon... gemeinsam mit einer alten "Moka"... DIE italienische Espressokanne, die zu Hause den besten Kaffee macht, oder nicht?

Dies alles mit einem fantastischen Blick in bewaldete, grüne und einsame Berge bis hinaus in die Ebene bei Cividale...













das war ein ordentliches Gewitter...









Der Lärchenzweig auf dem Balkontisch stammt von einer schönen Wanderung:




in den Julischen (Vor-) Alpen in Friaul... herrliche Gegend!!


Und den kleinen Stein, der auf dem Balkontisch liegt, habe ich in der Tropfsteinhöhle von Villanova aufgesammelt:




Blick in einen offenen Höhleneingang in der Nähe der großen Schauhöhle, in der man aber nicht fotografieren durfte.

Tipp für Höhleninteressierte: Villanova bei Tarcento im äußersten Nordosten von Italien.


Mittwoch, 27. Juli 2016

Rettung der Marmelade - Frucht und Duft


#wirrettenwaszurettenist
mit Sina, giftige Blonde und Susi Turbohausfrau


Diesmal lädt Sina zum monatlichen "Rettungsevent" und nach dem Brot und dem Pesto ist die kulinarische Rettung vor der Übermacht der Industrieprodukte den Marmeladen und Chutneys gewidmet.
Der Titel ist nicht ganz korrekt, denn das, was wir in Österreich unter einer Marmelade verstehen, ist eigentlich vom Gesetz her eine "Konfitüre", und "Marmelade" darf nur das heißen, was aus Zitrusfrüchten hergestellt wird... es steht alles in der "Konfitüren-Verordnung" (klick)!!  

...egal, ich koche zu Hause nach wie vor "Marmelade"!! Das ist gar keine Hexerei und sie nimmt es geschmacklich mit den Supermarktprodukten locker auf! Von den Inhaltsstoffen und der Qualität rede ich jetzt gar nicht... Manchmal kaufe ich auch Marmeladen und Chutneys auf Bauernmärkten oder ab Hof, aber nur dann, wenn ich sicher sein kann, dass diese hausgemacht sind!

Daher bin ich jetzt nicht so die Einkoch-Fachfrau und stelle auch keine großen Mengen her, aber es macht mir oft großen Spaß, Früchte zusammenzumischen und mit aromatischen Beigaben zu spielen... 

verschiedene duftende Rosenblätter aus dem Garten
Erdbeeren und Rosenblätter in inniger Umarmung

Es genügt bei uns, wenn es ein bis zwei Gläser Marmelade pro Sorte werden... lieber öfter eine neue Kreation, als große Mengen einkochen... und ich habe es lieber ein wenig säuerlich und nicht zuu süß! Wer sich hier angesprochen fühlt, ist bei meinen Minimengen-Rezepten richtig... die anderen verdoppeln oder vervielfachen die Mengen bzw. verwenden einen süßeren Gelierzucker!




Marille - Minze
500 g Marillen (ich habe auch einen Pfirsich reingeschmuggelt)
1 Hand voll Gartenminze klein geschnitten
170 g Gelierzucker 3:1
½ Bio-Zitrone, Schale und Saft

Erdbeer - Rose
500 g Erdbeeren
2 Hände voll duftenden Rosenblütenblättern
170 g Gelierzucker 3:1
½ Bio-Zitrone, Schale und Saft

Die Früchte jeweils klein schneiden und gemeinsam mit den duftenden Blättern und dem Gelierzucker etwa 3 Stunden zugedeckt ziehen lassen. Dann den Zitronensaft dazugeben und die Marmelade nach Packungsanweisung des Gelierzuckers kochen. Ich habe sie vorher noch fein püriert, da ich eine stückige Marmelade nicht so gern mag.

Die Marmelade in sterilisierte Gläser füllen und bald verbrauchen.
Der anfangs starke Rosenduft in der Erdbeermarmelade verflüchtigte sich bei mir leider sehr schnell... die Minze ist da resistenter! Hat wer einen Tipp für mich für eine nachhaltig duftende Marmelade mit Rosen?


***

Ein tolles Sommerfrüchte-Chutney habe ich vor 2 Jahren HIER eingekocht... das nehme ich mir für den Spätsommer wieder vor! Nun bin ich gespannt auf die Rezepte und Tipps der MitretterInnen, ich werde sie mir alle zu Gemüte führen... wahrscheinlich aber erst im August je nach Internetmöglichkeiten in den Julischen Alpen...

Daher gibt es bei mir heute keine Links zu den anderen... also seht bitte ausnahmsweise bei Sina nach!!



liebe Grüße und bis bald